Asana – DSGVO-konform?
Preismodell: freemium
Hosting-Regionen: US
AVV / DPA: Verfügbar
US-Datentransfer: Ja – Konto-, Meta- oder Abrechnungsdaten werden an Server oder Sub-Prozessoren in den USA übertragen. Eine Drittlandübermittlung ist zu dokumentieren und abzusichern.
Zertifizierungen: ISO27001, SOC2
Über Asana
Asana ist eine der führenden Projektmanagement-Plattformen, die Teams bei der Planung, Verfolgung und Verwaltung von Projekten unterstützt. Die Plattform bietet Aufgaben, Projekte, Portfolios, Zeitpläne und Workload-Management in einer integrierten Oberfläche. Ein AVV ist verfügbar, EU-Datenresidenz ist auf Enterprise-Plänen erhältlich. Asana zeichnet sich durch eine besonders saubere Benutzeroberfläche und eine aktive Template-Community aus. Geeignet für Teams jeder Größe — von Startups bis zu Fortune-500-Unternehmen. In Aufgaben, Kommentaren und Dokumenten von Projektsoftware sammeln sich schnell personenbezogene Informationen an. Verantwortliche sollten daher ein durchdachtes Rollen- und Rechtekonzept etablieren und sicherstellen, dass die Verarbeitung dem Grundsatz der Datenminimierung nach Art. 5 DSGVO folgt und nicht mehr Daten als nötig gespeichert werden. Da die Verarbeitung in den USA stattfindet, sind für einen DSGVO-konformen Betrieb geeignete Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO erforderlich, beispielsweise Standardvertragsklauseln oder das EU-US Data Privacy Framework, ergänzt um eine Transfer-Folgenabschätzung. Für den Einsatz steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO bereit, der die Pflichten zwischen Verantwortlichem und Auftragsverarbeiter rechtssicher regelt. Eine kostenlose Einstiegsvariante ermöglicht einen risikoarmen Start, während erweiterte Funktionen über kostenpflichtige Tarife freigeschaltet werden – so lässt sich der Funktionsumfang am tatsächlichen Bedarf ausrichten. Bei Asana empfiehlt es sich, den internationalen Datentransfer im Rahmen einer Risikoabwägung zu prüfen und die getroffenen Schutzmaßnahmen nachvollziehbar festzuhalten. Für die Praxis empfiehlt es sich, vor dem Einsatz von Asana eine Verarbeitungstätigkeit zu dokumentieren, Verantwortlichkeiten festzulegen und – wo nötig – eine Datenschutz-Folgenabschätzung nach Art. 35 DSGVO durchzuführen, um die Rechenschaftspflicht zu erfüllen.
Häufige Fragen
Ist Asana DSGVO-konform?
Asana kann DSGVO-konform eingesetzt werden. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) ist verfügbar. Da eine Verarbeitung in den USA stattfinden kann, sind die Drittlandübermittlung zu dokumentieren und geeignete Garantien sicherzustellen. Die Konformität hängt von der konkreten Nutzung ab.
Bietet Asana einen AVV (DPA) an?
Ja. Asana stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV / Data Processing Agreement) gemäß Art. 28 DSGVO bereit.
Wo hostet Asana die Daten?
Asana verarbeitet Daten in: US. Eine Verarbeitung in den USA kann stattfinden.
Welche Zertifizierungen hat Asana?
Asana verfügt über: ISO27001, SOC2.
Gibt es DSGVO-konforme Alternativen zu Asana?
Ja. DSGVO-konforme Alternativen mit EU-Hosting sind u.a.: awork, Basecamp, ClickUp.
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